
Constantin Senft
"Kochen ist keine Chemie - aber ohne Chemie kein Kochen" - Hervé This
Physik zum Genießen – Naturgesetze frisch serviert!
Im Culinary Lab wird Essen zum Experiment. Die Vorspeise zeigt, wie unterschiedliche Wärmeleitfähigkeiten wirken: Kühle Joghurtschichten umschließen einen warmen Kern und machen Temperaturunterschiede direkt erlebbar. Die Hauptspeise demonstriert, wie sich aus einer einzigen Zutat durch chemische Prozesse verschiedene Texturen erzeugen lassen. Bei der Nachspeise geht es ums Schmelzen: Ein besonderes Eis zeigt, wie sich mithilfe von Maltodextrin der Schmelzprozess verlangsamen lässt. Taste it!
1. Weiche Schale, harter Kern!
Vorspeise: Aufgrund der verschiedenen Wärmeleitfähigkeiten des Joghurts und der Erbsensuppe, lässt sich ein besonderes Geschmackserlebnis erzielen, das die Frische des Joghurts durch einen nicht schmelzenden Kern und die Süße der Erbsen durch eine warme Erbsensuppe hervorhebt.
2. Ein Gericht, fünf Zustände?
Hauptspeise: Gerichte können auf verschiedene Weise zubereitet werden – durch Kochen, Braten, Frittieren von mehreren Zutaten. Was wäre aber, wenn man versucht, mit einer einzigen Zutat ein ganzes Gericht zuzubereiten, indem man unterschiedliche Texturen dieser Zutat herstellt? Chemische Reaktionen und ein Bund Karotten gespickt mit großer Experimentierfreude werden uns ein feine Hauptspeise zaubern.
3. Was schmilzt zuerst – du oder ich?
Nachspeise: Ein heißer Sommertag, man hat sich gerade ein Eis gekauft und merkt, dass es viel schneller schmilzt, als man es genießen kann. Kann man Eis nicht so herstellen, dass es eher langsam schmilzt und uns somit länger erfrischt? Ja, das kann man mithilfe einer kleinen Zutat namens Maltodextrin.