
Kevin Adam Gilch
„Ich kann gleichzeitig die Schönheit einer Blume sehen und darüber nachdenken, welche Zellen in ihr stecken, welche chemischen Prozesse in ihr ablaufen. Dadurch wird ihre Schönheit nicht geringer – sie wird größer.“ - Feynmann
Feuer ist mehr als Hitze!
Feuer scheint simple, doch hinter einer Flamme stecken spannende physikalische und chemische Prozesse. Entscheidend ist nicht nur der Brennstoff selbst, sondern auch seine Form und die Umgebung, in der er brennt. An unserer Firebase kannst du entdecken, wie sich Flammen verhalten, wenn Brennstoffe erhitzt werden oder wenn ihnen der Sauerstoff entzogen wird. Dabei zeigt sich: Wasser löscht Feuer nicht immer – und manchmal reicht schon fehlende Luft, damit eine Flamme erlischt.
1. Wann kann Wasser einen Brand nicht löschen?
Beim Brennen einer Kerze verdampft das flüssige Wachs und bildet einen brennbaren Wachsdampf. Dieser reagiert mit dem Sauerstoff der Luft und hält die Flamme aufrecht. Gelangt flüssiges Wachs plötzlich stark erhitzt in Kontakt mit der Flamme, kann sich sehr viel Wachsdampf auf einmal bilden. Dadurch entsteht eine kurze, sehr große Flamme oder ein Wachsbrand. Entscheidend ist also nicht das feste Wachs, sondern der gasförmige Brennstoff.
2. Warum löscht ein Feuerlöscher Feuer?
Ein CO₂-Feuerlöscher enthält Kohlenstoffdioxid unter hohem Druck. Beim Ausströmen kühlt sich das Gas stark ab und breitet sich über dem Brandherd aus. CO₂ verdrängt den Sauerstoff, den das Feuer zum Brennen benötigt. Ohne Sauerstoff kann die Verbrennung nicht weiterlaufen. So erlischt das Feuer, obwohl kein Wasser verwendet wird.